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Fansport

Ich weiß nicht recht, ist es ernst gemeint oder nicht auch eine Spur Karrikatur, auf jeden Fall finde ich diesen off ice-Fansportler bemerkenswert:

Über den youtube-Kanal yToTk kann man weitere nachgestellte Programme von Takahashi, Mao Asada, Miki Ando, Yu-Na Kim und anderen beschmunzeln und bestaunen. Und das Sprungtraining.

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Wer sind die Schönsten im Land?

Jeremy Abbott lehnt sich mit seinem Kürkostüm zu "La vita è  bella" stark an Roberto Benigni an. Originalgetreu, aber natürlich  auch etwas "mausgrau" auf dem Eis

Jeremy Abbott lehnt sich mit seinem Kostüm zu "La vita è bella" an Roberto Benigni an. Originalgetreu, aber etwas "mausgrau" auf dem Eis

Eiskunstlaufen ist ein glitzernder Sport (mal mehr, mal weniger…), und zu einem gelungenen Programm trägt auch ein gelungenes Kostüm bei. Der amerikanische Fashion-Experte Nick Verreos hat zur NHK-Trophy die Kostüme der Sportler kommentiert. Amüsante Lektüre, wen’s interessiert, der klicke hier. Die Serie wird für die kommenden Grand Prix-Stationen fortgesetzt.

Noch etwas zum Schmunzeln gibt es hier: Die drei Herren auf dem NHK-Treppchen freuen sich über ihren Sieg…

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Eiskunstlauf-Tippspiel

In Deutschland gibt es Tippspiele nur für die Fußball-WM, in den USA auch fürs Eiskunstlaufen!

Figure Skating Fantasy Challenge heißt das Tippspiel, das der amerikanische Eiskunstlaufverband auf seiner Homepage bereitstellt. Von den Grand Prix-Wettkämpfen bis zur Weltmeisterschaft können die Teilnehmer für jeden Wettkampf der aktuellen Saison auf ein Siegerteam tippen, jeweils in drei verschiedenen „Leistungsbereichen“ der Starter. Der Blog Axels, Loops and Spins erklärt ausführlich, wie’s geht.

Teilnehmen kann man auch in Deutschland. Dann mal ran ans Tippen…

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Eine Frage des Styles?

Auf den Seiten des Eissport-Magazins lese ich heute: „Geht auch diese Entwicklung an der Eiskunstlaufszene vorbei? Die Gesellschaft wird sich nicht an unseren Sport, sondern wir werden uns an die gesellschaftliche Entwicklung anpassen müssen, wenn wir die Jugend nicht verlieren wollen.“

Hm, denke ich, recht hat er, der Herr Schönmetzler. Damit eine Sportart lebendig bleibt, muss sie offen für Neues sein. Ich lese weiter: „In der breiten Öffentlichkeit hat der Eiskunstlauf den Anschluss bereits verpasst, obwohl das kreative Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist.“ Es folgt ein Link zu Youtube-Videos vom Xtreme Ice Skating:

Sieht schick aus, was der Skater präsentiert, keine Frage. Aber ich komme ins Grübeln. Ist das die Zukunft des Eiskunstlaufens? Oder ist das nicht vielmehr eine eigene Freestyle-Sparte? Klar, für Jugendliche, insbesondere für männliche Jugendliche, ist Breakdance auf dem Eis natürlich cooler als Walzer. Wenn ich mich am Wochenende zur nächtlichen Trainingszeit in der Eishalle einfinde, strömen mir manchmal über 600 Jugendliche entgegen, die gerade aus der Eis-Disco komen.

Aber vielleicht sollte man doch genauer werden? „In der breiten Öffentlichkeit hat der Eiskunstlauf den Anschluss verpasst“ – in der breiten deutschen Öffentlichkeit, sollte man wohl eher sagen. In anderen Ländern sieht es anders aus, in den USA, in Kanada oder in Japan, wo die Stars die Kinder zuhauf in die Eishallen ziehen und beinahe täglich ein neues Interview mit Daisuke Takahashi oder Mao Asada erscheint. In folgendem Video sind Takahashi und Oda mit ganz kleinen Anfängern auf dem Eis unterwegs, zeigen ihnen, wie man läuft, und die Kinder dürfen sich Elemente und Ausschnitte aus den Programmen der beiden wünschen:

Nicht nur Styles, auch Stars können Jugendliche motivieren – und die Medien, die ebenfalls nicht unwichtig sind, wenn ein Sport populär bleiben soll. Leider fehlen derzeit solche Zugpferde in Deutschland. Nicht einmal das Weltklasse-Paar Savchenko/Szolkowy, das ohne Frage das sportliche Potential dazu hat, schafft es, in den Medien so zu glänzen wie auf dem Eis, woran auch immer das liegen mag.

Liegt es also am Style? An den Stars? Gehört beides zusammen? Die Schrittpassagen der hochkarätigen Läufer kann man ohne Bedenken auch als Jugendlicher cool finden. Oder Aktionen wie diese: Nobunari Oda steht im Training die Kombi 4Toeloop-3Toeloop-3Rittberger.

Liegt es an der starken und finanzkräftigen Eishockey-Lobby, die oftmals für beste Trainingszeiten für Hockey-Gruppen sorgt und den Eiskunstlauf in die ungeliebten Trainingszeiten drängt? Oder am unterentwickelten Breitensport, gerade im Bereich der Jugendlichen? Bei den Erwachsenen gibt es seit Jahren einen Zuwachs unter den Hobbyläufern. Als Jugendlicher hat man oft nur die Wahl, Eiskunstlaufen entweder als Leistungssport zu betreiben oder gar nicht.

Was kann man tun, um das Eiskunstlaufen hierzulande wieder populärer zu machen? Was habt ihr für Ideen?

 

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Lieblingswintersport

Im Blog von Ice Expression wurde schon vor einigen Wochen auf die Umfrage hingewiesen, die seit dem 1. Oktober auf der Webseite von Eurosport läuft. Die Frage: Was ist Ihr Lieblingssport im Winter? Dies ist der aktuelle Stand:

Was ist Ihr Lieblingssport im Winter?

5620 Stimme(n) seit Do. 01 Okt

Answer Result Percentage Number of votes
Langlauf
3% 172 Stimme(n)
Skispringen
11% 620 Stimme(n)
Ski alpin
27% 1499 Stimme(n)
Biathlon
36% 1996 Stimme(n)
Nordische Kombination
2% 110 Stimme(n)
Eiskunstlauf
16% 900 Stimme(n)
Eishockey
4% 240 Stimme(n)
anderer
1% 83 Stimme(n)

Die Umfrage läuft noch, Eiskunstlauffans können also immer noch ihre Stimme abgeben. Vielleicht hilft das ja, um wieder ein bisschen mehr Eiskunstlaufen im Fernsehen zu sehen! Also, nichts wie los, hier geht’s zur Eurosport-Webseite!

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Eisbahn Wallanlagen wird Indoo Eisarena

Eisbahn Große Wallanlagen

Eisbahn Große Wallanlagen - jetzt "Indoo Eisarena"

Am 1. November soll auch die vierte der Hamburger Kunsteisbahnen in die Wintersaison 2009/2010 starten: die große Freiluftanlage in Planten un Blomen, die mit 4300 Quadratmeter Fläche zu den größten Freilufteisbahnen weltweit zählt. Dort wird sich in diesem Winter wohl einiges ändern, denn die Traditionseisbahn „Große Wallanlagen“, 1971 eröffnet und ehemals im Besitz der Stadt, ist im Frühling an einen neuen Betreiber gegangen und heißt nun nach diesem „Indoo Eisarena“.

Die Firma Indoo hat sich auf Indoor-Spielplatzanlagen, Kletterparks und ähnliches spezialisiert, mit Eisanlagen hat sie bislang keine Erfahrung. Was nicht ist, kann ja noch werden. Aber den übrigen Firmenaktivitäten entsprechend setzt der neue Betreiber vor allem auf „Family und Fun“ und weniger auf sportliche Nutzung der Anlage. Für die kommende Saison konnten die meisten Trainingstermine der Eiskunstlaufvereine, für die die Eisbahn „Große Wallanlagen“ im Winter die Haupttrainingsstätte war, erhalten werden. Eine Kürzung der Trainingsmöglichkeiten wäre für die Vereine kaum anderweitig auszugleichen, da die drei weiteren Eisanlagen in der Stadt neben dem öffentlichen Lauf nahezu ausschließlich mit Eishockeytraining belegt sind.

Härter noch als die Eiskunstläufer würde eine Umstrukturierung die Eisschnelläufer treffen, für die die Eisbahn „Wallanlagen“ die einzige Trainingsmöglichkeit in Hamburg ist. Seit bekannt wurde, dass die Stadt für die Fläche einen neuen Investor sucht, haben die Eisschnelläufer mit viel Engegament ein alternatives, sport- wie freizeittaugliches Modell für die Anlage entwickelt und waren dafür auch mit einem möglichen Investor im Gespräch. Letzten Endes hat jedoch die Firma Indoo den Zuschlag erhalten. Offensichtlich gibt die Stadt Hamburg, die sich so gerne als Sportstadt rühmt, nicht besonders viel auf den Eissport, mit Ausnahme des Eishockeys, denn für den Bau der Volksbankarena, die vor allem Trainingshalle für die Freezers ist, hat die Stadt einen kräftigen Zuschuss gezahlt. Informationen und Diskussionen rund um die Umgestaltung der Wallanlagen gibt es übrigens auf der Seite rettet-die-eisbahn.de.

Ob und wie die Anlage in den Wallanlagen nach dieser Wintersaison umgebaut wird, ist noch nicht bekannt. Von Indoo ist die Kombination mit einer Kletteranlage geplant. Jetzt heißt es erst einmal abwarten, was die kommende Saison bringt. Der traditionelle Begrüßungstusch und das Abschiedslied, mit dem jede Laufzeit beendet wurde, wird wohl nicht mehr durch die Wallanlagen schallen. Deshalb hier für alle Wallanlagenfans ein kleiner nostalgischer Nachruf, getreu der guten alten Laufzeit-Abschiedsmelodie:

„Auf Wiedersehn, auf Wiedersehn,
Bleib nicht so lange fort
Denn ohne dich wärs halb so schön,
Darauf hast du mein Wort.
Auf Wiedersehn, auf Wiedersehn,
Das eine glaube mir:
Nachher wird es nochmal so schön,
Das Wiedersehn mit dir.“

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Kein Grand Prix im TV

Trophée Eric Bompard

Trophée Eric Bompard

Heute startet in Paris mit der Trophée Eric Bompard der Senioren Grand Prix im Eiskunstlaufen (16.-18.10.). Und es wird spannend: Bei den Damen treffen erstmals in der Saison Yuna Kim (hier ein Trainingsvideo mit der neuen Kür) und Mao Asada – die bei den Japan Open am vergangenen Wochenende keine allzu gute Vorstellung gab, hier ein Trainingsvideo vor der TEB in Paris – aufeinander, auch Carolina Kostner ist am Start. Sasha Cohen hat – zum Bedauern ihrer zahlreichen amerikanischen Fans – verletzungsbedingt ihre Teilnahme abgesagt. Bei den Herren sind unter anderem Brian Joubert, Tomas Verner, Nobunari Oda und Sergei Voronov dabei, im Paarlaufen treten die deutschen Weltmeister Savchenko/Szolkowy an, im Eistanzen die Kanadier Virtue/Moir und die Briten Kerr/Kerr.

Leider wird weder von diesem noch von einem anderen Grand Prix-Wettbewerb im deutschen Fernsehen etwas zu sehen sein. Auch Eurosport überträgt anders als im letzten Jahr überhaupt nicht von der Wettkampfserie. So muss man als Eiskunstlauffan mal wieder nach alternativen Wegen fahnden, will man einigermaßen am Geschehen teilhaben. NBC kann ich leider nicht empfangen, also hoffe ich auf nette Live-Zuschauer in Paris, die Videomitschnitte der Programme auf youtube einstellen.

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