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Es geht vorwärts, immer geradeaus

Wie im Eintrag Zwei Kufen und vier Kanten schon gesagt: Eiskunstläufer laufen nicht geradeaus. Selbst dann nicht, wenn es so aussieht, als laufen sie geradeaus. Denn wenn man mit den Schlittschuhen wie mit gewöhnlichen Schuhen über das Eis marschiert oder sich auf einer geraden Linie vorwärtsschiebt, kommt man nicht besonders weit – okay, weit kann man schon kommen, aber von einer Bande bis zur nächsten ist man ziemlich lange unterwegs.

Vier Schritte vorwärts

Vier Schritte vorwärts

Schneller geht es auf folgende Weise: Die einzelnen Schritte führen nicht genau geradeaus, sondern in einer Art Zickzackmuster jeweils schräg zur Seite. Man startet aus einer V-Position, die Hacken der Schlittschuh aneinandergestellt, wie in der 1. Position im Ballett. Nun führt der erste Schritt zum Beispiel mit dem linken Fuß schräg nach links, der zweite mit dem rechten Fuß schräg nach rechts, und immer so weiter. Je kraftvoller der Abstoß, desto mehr Fahrtwind weht um die Nase.

Für einen guten Abstoß gibt es einen simplen Trick: Ins Knie gehen! Vor jedem neuen Schritt werden die Knie gebeugt, und man schiebt sich mit gebeugtem Knie vorwärts auf das neue Standbein. Während man gleitet, streckt sich das Standbeinknie nach und nach, bis es für den nächsten Schritt wieder stärker gebeugt wird. Das freie Spielbein wird während des Gleitens gerade nach hinten gestreckt, und zwar genau über der Fahrspur.

Alles klar? Dann kann es ja losgehen!

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